Eier geschaukelt und LKW beschimpft

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Einen LKW beschimpft und am falschen Ort gestanden. Am Dienstag feierte die Antifa in Norddeutschland doch schon recht merkwürdige Erfolge. Und auch die Presse ist sich uneins.

Wie geplant traf das „Flaggschiff“ der NPD samt abgesprochener örtlicher Vertreter in Kiel pünktlich zur Kundgebung ein. Laut Eigenaussage der Antifa auf Indymedia beleidigten 200 Gegendemonstranten den LKW. Gezählt wurden anscheinend die Füße und Fahnen der aus ganz Schleswig-Holstein herangekarrten Schreihälse, denn nach offizieller Zählung waren es nur 80 Eierschaukler… äh… Eierwerfer, die ihr Ziel deutlich verfehlten. Einzige Überraschung war ein bekannter Antifaknipser, der plötzlich verkleidet und fast kahlgeschoren auftauchte.
Völlig nach Zeitplan und ohne Störungen konnte diese Kundgebung beendet werden.
Nächste Station: Hamburg.

Seit 11 Uhr harrten die ersten der unzähligen Gegendemonstranten am Hamburger Hauptbahnhof aus. Unzählig, weil sich selbst die Systemmedien nicht einig sind. Das Hamburger Abendblatt berichtet von 200, die Bild von 400 und die Hamburger Morgenpost korrigierte die Zahl von 800 auf 550 Bahnreisende. äh… Gegendemonstranten… Wogegen eigentlich? Sie warteten Stunde um Stunde (O-Ton:“Ich war am Glockengießerwall und hab mich mit einem vom HBgR [Hamburg gegen Rechts, Anm. d. Maulwurfen] unterhalten. Hat mich nicht erkannt, war aber sauer daß die die „Nazis sich so verspäten“. Er hätte auch noch was anderes zu tun als hier zu warten.“). So vertrieb man sich dort die Zeit mit dem bei der Antifa beliebten Spiel „Bullenrempeln“. Brachte auch nichts. Die „Nazis“ von der NPD kamen einfach nicht.
Sie verbrachten ihre Zeit sinnvoller und hielten nach Absprache ihre Kundgebung an einem anderen Ort vor besseren Publikum ab.
Holger Apfel auf Facebook hierzu: “Wie schlägt man linken Chaoten ein Schnippchen? hier die Lösung… Während sich hunderte Kriminelle am Hamburger Hauptbahnhof verzweifelt gegen sog. „Nazis“ die Lunge aus dem Hals schreien, können wir fast ungestört unsere Kundgebung am S-Bahnhof in Hamburg durchführ. Viele Zuhörer in den umliegenden Häusern und Geschäften. Ein herzliches Dankeschön an die sehr kooperativ arbeitende Polizei, so würde man sich das auch andernorts wünschen!“
Natürlich überschlagen sich auch die Schlagzeilen der Systempresse: “Hamburg demonstriert gegen Nazi-Aufmarsch… doch die Rechten sind unpünktlich“ (BILD), „Nazis kommen zu spät zur eigenen Demo“ (Hamburger Morgenpost), „Neonazis verpassen ihre eigene Demonstration“ (Hamburger Abendblatt).
So viel zur seriösen Berichterstattung, denn die Kundgebung fand im geplanten und angemeldeten Zeitrahmen statt. So auch anschließend in Lüneburg, wo laut noch seriöserer Berichterstattung der Antifa auf Indymedia die Kundgebung nach einer Stunde vorzeitig abgebrochen worden sein soll. Natürlich seien auch hier die Nazis zu spät gekommen. Nö. Angemeldet war von 16 – 19 Uhr. Auch hier war eine Stunde Kundgebung geplant. Alles im Rahmen.
Was kann die NPD dafür, dass sich auch hier die Antifa in hundert Meter Entfernung die Beine in den Bauch steht und anschließend kein Wort versteht?
Naja, wenn man nichts anderes zu tun hat und den ganzen Tag nur Eier… äh… wirft…

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One Comment on “Eier geschaukelt und LKW beschimpft”

  1. Brockenteufel sagt:

    So muß es sein! Und in Göttingen heult die AfD, die ja Rechte ausschließt, das die böse Antifa ihren Stand angreift! Habe ich denen schon kurz nach Ihrer Gründung in Göttingen prophezeit!
    Und der Wirt des Versammlungnlokals der AfD („Die Linde“ – Geismar) ist natürlich auch vor den „Antifazkes“ eingeknickt, obwohl die „Antifanten“ nie sein Gutmenschen(Spießer)lokal besuchen würden!

    Aber lest selber:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article118964522/AfD-braucht-im-Wahlkampf-Polizeischutz.htm


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