Antifa – HAHAHA…???

Ein Gastbeitrag von Rauijar

Zur Vorgeschichte:

Der Kreisvorsitzende der Lübecker NPD wurde vor seiner Wohnung von 2 unbekannten Tätern angegriffen. Im Laufe der Ermittlungen des Lübecker Staatschutzes konnte lediglich der Fluchtwagenfahrer ausgemacht werden, welchem jetzt der Prozess gemacht werden sollte. Der rote Helfershelfer deckte seine kriminellen Freunde, indem er bei der Polizei die Aussage verweigerte. In Erwartung einer interessanten Verhandlung, in welcher wir hofften, dass der Angeklagte einknickt und seine Mittäter benennt, machten sich einige Kameraden auf den Weg, um ihre Solidarität mit dem Opfer zu zeigen und ihn vor eventuellen weiteren Übergriffen zu schützen.

In den frühen Morgenstunden machte ich mich auf den nervigen Weg in die lieblichste aller Hansestädte. Nervig hauptsächlich deshalb, weil die Strecke zwar mit Baustellen zugepflastert ist, ich dort aber noch nie jemanden habe arbeiten sehen und der gesamte Verkehr (incl. Schwerlastverkehr) durch ein kleines Dorf umgeleitet wird, was eine grosse Wutprobe für jemanden sein kann, der weder ausgeschlafen hat, noch morgens ein Frühstück geniessen konnte. Aber was tut man nicht alles für Kameraden? ;-)

Angekommen in Gerichtsnähe wurde erstmal der Wagen ausser Sichtweite möglicher weiterer Krimineller geparkt und die restliche Wegstrecke zu Fuss zurückgelegt. Über Handy wurde ich bereits informiert, dass für Nachzügler -wie mich- scheinbar keine erkennbare Gefahr durch anwesende Antifas bestünde und so gesellte ich mich auf direktem Weg zu den bereits wartenden Kameraden vor dem Lübecker Amtsgericht. Ein wenig enttäuschend war die Kulisse schon, wenn ich mir die Häme und den Spott der Lübecker Antifanten, welche in den letzten Wochen und Monaten im Internet wie ein Platzregen auf uns niederprasselte, ins Gedächnis zurückrufe.

Nun gut. Keine Antifa. Na toll. ^^ – Aber warum?

Der Anwalt des Angeklagten war bereits vor Ort (auch so eine rote Socke – aber das nur so am Rande erwähnt), ebenso wie die superintelligenten Herren von der NeoVoPo (ein von mir benutzter Slangausdruck für uniformierte Vasallen dieses BRDDR-Regimes) und „Schau und Guck“ (Staatschutz), die als Zeugen geladen wurden. Alle waren da, nur nicht der Angeklagte. Er lies sich auch bis zur Eröffnung der Verhandlung nicht blicken. Nach Feststellung der unentschuldigten Abwesenheit des Angeklagten durch die Richterin, wurde kurzerhand ein Strafbefehl beschlossen und auf eine Vorführung des Angeklagten verzichtet. Verhandlung beendet.

Eigentlich könnte man sich nun zufrieden zurücklehnen und die Verurteilung in Abwesenheit als Erfolg feiern, aber mir stellen sich drei Fragen.

1.Warum erschien der Angeklagte nicht?

In Anbetracht der Tatsache, dass dem Angeklagten sein Verteidiger nicht beigeordnet wurde und er somit nicht nur seine eigenen Anwaltskosten, als auch die Auslagen der Nebenklage (incl. Anwalt) zu tragen hat, ist von einem geplanten Fernbleiben nicht auszugehen. In dem Falle wäre es für ihn kostengünstiger gewesen die ganze Geschichte gleich von seinem Anwalt klären zu lassen oder er hätte von vornerein auf seinen Anwalt verzichten können, wenn er durch seine Abwesenheit auf einen Strafbefehl spekuliert hat.

2.Wieso wurde die Verhandlung einfach mit einem Strafbefehl ad acta gelegt?

Es hätte doch im Interesse einer fähigen Justiz gelegen/liegen müssen, die Haupttäter in der Hauptverhandlung zu ermitteln und einer gerechten Strafe zuzuführen (immerhin ging es um gefährliche Körperverletzung). Allerdings war weder der Richterin, noch der Staatsanwaltschaft daran gelegen, diesen Sachverhalt abschliessend zu klären, was in meinen Augen den Straftatbestand der Strafvereitelung im Amt erfüllt. Ich kann mich dem Eindruck „roter Seilschaften“ im Lübecker Justizwesen nicht erwehren.

3.Wo war die Lübecker Antifa?

Aufgrund unserer Erfahrungen mit diesen Gestalten, können wir davon ausgehen, dass diese Leute sich doch diese Möglichkeit zur Selbstdarstellung niemals und unter gar keinen Umständen hätten entgehen lassen. Immerhin, ging es doch darum, die Legitimierung von jedweder Aktionsform gegen Nazis in der Öffentlichkeit zu fordern, wenn ich mir ihre Worte aus ihren Internetpostings ins Gedächnis rufe. Aber es passierte gar nichts!

Hatten alle gleichzeitig Hausarrest oder haben sich alle am Wochenende den gleichen Harnwegsinfekt/Geschlechtskrankheit in der Walli (Lübecker Autonomenzentrum) eingefangen, der sie am laufen hindert?

Naheliegender ist die Vermutung, dass die Antifa Lübeck ihren Genossen entweder eiskalt im Stich gelassen hat und der einfach nur Angst vor der Konfrontation mit seinem Opfer hat oder, dass die roten Versager einfach keine entsprechende Mobilisierung auf die Beine bekommen haben und durch ihr Erscheinen einfach nur ihre peinliche Personalie offengelegt hätten.

Wie man es auch dreht und wendet, die antifaschistischen Streiter für Toleranz und Menschlichkeit haben uns gezeigt, dass sie genau das sind, was wir schon immer in ihnen gesehen haben. FEIGE VERBRECHER UND NUTZNIESSER EINES NUTZLOSEN SYSTEMS!

Auf meiner Heimfahrt machte ich mir viele Gedanken über das Erlebte, da ich selber in den letzten Wochen Ziel mehrerer antifaschistischer Übergriffe und Anschläge war und aus den Boxen meines Wagens hörte ich meinen Freund Michael Müller (R.i.F.) singen: „Die BRD war nur ein böser Traum…“

Liebe Grüße
RaunijaR

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