„Späße mit den Neonazis aus Lübeck“

163527_450370218384885_2134857149_nAuch in diesem Jahr fand anlässlich des Tages der Besatzung ein Ehrendienst in Lübeck statt. Eine Gedenkstätte Gefallener wurde gereinigt, Blumen gepflanzt. Es war kein Tag wie jeder andere.

Die Nationalisten aus Lübeck suchten sich dieses Jahr eine abgeschiedene Gedenkstätte für den Ehrendienst aus. Im dörflichen Ortsteil Israelsdorf (ja, er heißt wirklich so) säuberten und bepflanzten die Aktivisten eine Gedenkstätte.
In den vergangenen Jahren kam es nach den Aktionen zum 8.Mai grundsätzlich zu Verwüstung und Zerstörung der der Gedenkstätten. Blumen wurden herausgerissen, alte Gedenktafeln umgeschmissen, Ehrenmale mit Farbe beschmiert.

Dieses Jahr sollte es anders sein. Die Antifa zeigte endlich einmal etwas Respekt und Kreativität.
Behutsam gruben sie die gepflanzten Studendenblumen aus. Sie sollten der nötigen Verschönerung des versifften alternativen Zentrums, in Lübeck, besser bekannt als „Walli“, dienen.
Ein wahrer Lichtblick in diesem Müllhaufen.

Der lübecker NPD-Vorsitzende Jörn Lemke hierzu: „Finde ich ganz witzig. Die Haben sich wenigstens Mühe gemacht und haben die „Nazi-Blumen“ ausgebuddelt und neu eingepflanzt. Hoffe, die pflegen ihren neuen „Garten“ besser als den Rest der Walli.
Vielelicht bauen die aus dem Blech der unzähligen gesammelten „Maulwurf-Briefkästen“ einen Geräteschuppen, um die Giesskanne für den neuen Garten unterzustellen.“
Warten wir es ab.

Bilder auf der Feindseite: Antifaschistisches Café Denk*mal

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