Zschäpe durch Stuhlgang überführt?

Wenn man keine Beweise hat, helfen Zeugen. Wenn es die nicht gibt, erfindet man welche. Oder man lässte sich erfinden, nur um einmal im Rapenlicht zu stehen. So wie aktuell im „NSU Prozess“.

Plötzlich nach zwölf Jahren erinnert sich die Inhaberin eines iranischen Lebensmittelladens, dass Beate Zschäpe ein bis zwei Monate vor dem Anschlag auf den Laden in diesem dringend auf Toilette musste. Anscheinend, um denselben auszuspionieren.
Die herbeigezauberte Zeugin habe die Ähnlichkeit zu Zschäpe erst jetzt auf Bildern erkannt.


Seit eineinhab Jahren kann man nun schon die Bilder von Beate Zschäpe in der Presse bewundern. Auch in der ausländischen. Doch erst jetzt, wo man kaum noch weiß, warum sie überhaupt angeklagt ist, wird sie von neuen Zeugen beim damals geplanten Stuhlgang ertappt.
Laut Ermittlern lässt sich dieser Vorwurf nach so langer Zeit nicht mehr beweisen. Stuhlproben lägen bisher auch noch nicht vor. Wer würde jedoch an der Glaubwürdigkeit eines Belastungszeugen in diesem Prozess zweifeln?
Nach dem Erscheinen dieser Pressemeldung sollen sich bereits weitere Zeugen gemeldet haben, die Zschäpe 1980 auf dem Münchener Oktoberfest gesehen haben. Aber dies ist bisher nur Spekuation.

Quelle: Bild

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