Einigkeit und Recht und Freiheit

Dieser Gastbeitrag wurde Maulwurfen zugespielt. Unsatirisch, aber nachdenkenswert…

npdMeine Gedanken niederzuschreiben hat mir noch immer gutgetan, also lass ich es mal wieder raus. Ein paar Informationen, wie ich denn überhaupt zur nationalen Bewegung kam, können nicht schaden. Zunächst einmal ganz „unschuldig“, jeder wächst ja in einen Freundeskreis hinein, inwieweit man sich den bewusst aussucht, lässt sich so vielleicht gar nicht schnell beantworten. Man fühlt sich wohl doch dem zugehörig, was einem in seiner Weltanschauung am nächsten kommt, denn dass das auch Jugendliche schon haben, möchte ich mal nicht abstreiten, wenn wohl auch anfangs die Feten und der Spaß am wichtigsten sind, wer will es verteufeln und wer vor allem will es missen. Hooligans, Skins, Metaller, ich war in der Beziehung schon immer tolerant. Nun gab es auch einige ältere Nationale, die durchaus als Vorbild fungierten und die mich damals dazu brachten, über die ganze Sache nachzudenken, nicht einfach nur nachzuplappern und sich wirklich einzubringen.
So kam es, dass ich, gerade volljährig, mich in einer „populären“ rechten Partei Anfang der 90er Jahre engagierte. Die Jugend in Bahnen lenken, den Spaß dennoch nicht zu kurz kommen zu lassen, Konzerte organisieren, die Lokalitäten aussuchen usw. Irgendwann entwickelten sich die damals engsten Freunde, wenn auch nicht in verschiedene Richtungen, weiter. Die einen mehr, die anderen weniger und man darf durchaus auch sagen, es trennte sich die Spreu vom Weizen. Familien wurden gegründet, man hinterfragte durchaus, ob es sich lohne, sich permanent in Gefahr zu begeben, denn auch wenn es früher zumindest „gefühlt“ freier war als heute, so wollte man doch, gehörte man nicht zum von mir durchaus bewunderten harten Kern, nicht unbedingt im Gefängnis landen. Nun mag mancher sagen, ach, diese Weicheier, okay, nehme ich zur Kenntnis. Was wie eine Rechtfertigung klingt, ich meine trotzdem; was bringen uns unsere hellen Köpfe, wenn sie alle einsitzen, beruflich nicht mehr erfolgreich sein können, dadurch kein Geld mehr verdienen und Familien zerstört werden. Ich bin kein Märtyrer.
Politisch weiterhin interessiert, kam die Phase, in der ich mich für die Wirtschaft starkmachen wollte. Mein Beruf erlaubt mir durchaus den Blick hinter die Kulissen von Mittelständlern und Konzernen, also dachte ich mir, erreichst Du nicht mit den Rechten, versuche es in der (ich höre schon den Aufschrei) FDP. Damals noch ohne schwule Pickelgesichter und fistelnde Vietnamesen. Kandidatur im Stadtrat, Parteiarbeit an der Basis. Unglücklich geworden, da doch wenig gemeinsame Ansichten, man kann’s halt nicht verleugnen…
Scheideweg: Nach 14 Jahren ging die Firma pleite, für der ich freudig und erfolgreich gearbeitet hatte, Alternative: Westen oder Österreich. Ich bin recht entscheidungsfreudig und fackelte nicht lange, zog nach Österreich, zumal es um 2006 herum allein in Wien mehr freie Stellen in meinem Beruf gab als in ganz Deutschland. Und ja, ich bin, wenn man es so will, bekennender Wirtschaftsflüchtling, aber ohne schlechtes Gewissen, da meine Arbeitskraft hier gefragt ist.
So, genug Biographie.
Eines Tages, der genaue Punkt ist mir nicht mehr bekannt, ich vermute, es war ein Artikel zu viel über Kulturbereicherer, die in absoluten Einzelfällen Gewalttaten an Deutschen verübten.
Ich überlegt mir, doch wieder zu meinen Wurzeln zurückzukehren, mir war da och nicht bewusst, was sich alles in den letzten 10 bis 15 Jahren verändert hat und das nicht zum Guten.
Mein erster Weg führte mich nach Dresden zum Trauermarsch, da ich ja gebürtige Sächsin bin, nicht weit hergeholt. Was da 2013 passierte wurde ja bereits ausführlich geschildert.
Das Entsetzen hat sich bin heute nicht wirklich gelegt, mich haben sicher nicht die gesellschaftlich wertvolle Phalanx der Gutmenschen und der fleißigen Antifa-Gestalten überrascht, die kannte ich schon. Mich hat die Exekutive in diesem mir bis zu diesem Augenblick immer noch als einigermaßen demokratisch erscheinendem Staatsgebilde erschüttert. Ja, naiv, wie ich war, hatte ich tatsächlich an den gesunden Menschenverstand geglaubt und sah uns, die wir uns ordentlich verhielten, ungeachtet der durchaus von mir akzeptierten verschiedenen politischen Einstellungen, in unserer Sicherheit schützenswert. Zumal ich die Polizei immer noch als Dienstleister am eigenen Volk und eben auch von diesem selbst finanziert sah.
Und hier komme ich zum Knackpunkt, der mich wieder auf die Straße schickt. Als ehemaliger DDR-Bürger ist es für mich nochmals eine doppelt unfassbare Sache, dass ich erstens meiner Freiheit beraubt, mich zweitens ungeschützt fühlen musste und dies noch nicht mal offen sagen darf. Und hier an diesem Punkt stehe ich, fassungslos seit mehreren Monaten, es lässt mich nicht schlafen, je mehr ich erfahre umso mehr wächst eine Wut in mir, die ich mir nicht einmal vorstellen könnte, es schnürt mir oft die Luft ab. Ich will hier keine theatralischen Reden halten, ich will erklären, was dieser Dr***staat mit mir als Gerechtigkeitsfanatiker macht.
Und ich weiß, ich kann es nur ertragen, weil wir viele sind. Alleine würde man ja tatsächlich wahnsinnig.
Umso schlimmer nun das NPD-Theater. Ich bin eingetreten, weil ich eine starke, wählbare und untrennbare Gemeinschaft gesucht habe. Dass sie momentan einen Vorsitzenden hat, den wir in meiner Schulzeit wohl in Mülltonen gesteckt hätten und der nichts zu lachen gehabt hätte… Ich will nicht beleidigend werden, aber ich hätte gern einen repräsentativen Parteivorsitzenden, der einfach nicht dem Klischee des dicklichen ungeliebten Profilneurotikers entspricht.
Ja, ich weiß, am Ende hätten wir irgendwann jeder eine eigene Partei, weil jeder eigene Vorstellungen hat und wahrscheinlich auch jeder von uns ein bisschen ein Alphatier ist, das liegt wohl in der Natur der Sache, Mitläufer haben sicher die anderen Parteien eher.
Aber jedem wahrhaften Patrioten muss doch die Sache als Ganzes am Herzen liegen, können wir verdammt noch mal keinen Konsens finden?
Es hat nicht Holger Apfel Schuld, Udo Voigt auch nicht. Auch nicht die, die schon andere Parteien gegründet haben und schon gar nicht die Mitglieder der freien Kameradschaften, ich hab selber einen dieser neuen FK Udo Voigt und hoffe, wir finden irgendwann einen Weg, uns doch wieder einzukriegen und GEMEINSAM was zu schaffen. Für uns. Und wenn wir dann noch aufhören könnten, uns gegenseitig der VS-Spitzelei zu beschuldigen…
Habe fertig.

Advertisements


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s