Eiskalter März

trauermarsch2Wir schreiben April, der letzte Tag des Monats März ist bereits vergangen. Heiß sollte er in Lübeck werden, dieser Monat März. So lautete die Ankündigung. Abgesehen von einer Eiseskälte war jedoch nichts zu spüren.

War es das kalte Wetter? Waren es die fehlenden Nazis? Jahr für Jahr trommelte ein Pakt aus Antifa, Gutmenschen, Systemparteien und Organisationen hunderte von Demonstranten zusammen, um gegen das Gedenken an die Opfer des alliierten Bombenterrors in der Hansestadt zu demonstrieren.
Mülltonnen brannten, Fensterscheiben wurden eingeworfen.
Doch plötzlich war nichts mehr wie zuvor: die Nazis sagten den Trauermarsch ab. Ein Unding. Wie soll man jetzt noch die Menschen gegen Nazis auf die Straße bringen?
Die Antifa wollte die Stimmung mit selbstgedrehten Filmen anheizen.Titel: „Der März wird trotzdem heiß“. Dieser Schuss ging nach hinten los. Entweder um strafrechtlich nicht verfogt werden zu können, oder um sich nicht zu blamieren löschte man diese Beiträge auf der eigenen Seite. Dummerweise hatte man vergessen, diese Videos auch auf Youtube zu entfernen. Und unglücklicherweise sind die dazugehörigen Berichte auch noch auf anderern Antifa-Seiten verbreitet worden…
[Dumm gelaufen, Herr T.W. Das Netz hat ein besseres Hirn. Du kannst dieser Matrix nicht entkommen. Anm. d. Maulwurfen]
Der März blieb jedoch entgegen der Ankündigung trotzdem kalt.
Aber man wollte trotzdem Demo-monstrieren. Gegen die nicht erscheinenden Nazis.
Nur ein neues Motto musste her. Also wollte man gegen die Verbrechen des Naziregimes auf die Straße gehen. Ausgerechnet in der Stadt der Mörder, bzw. Mordanstifter Herbert Frahm, besser bekannt als Willy Brandt, und Julius Leber.
Gut, sagt die Antifa und macht mit. Zumindest im Netz und posaunt weiter.
Aus Anlaß“ [sic!] wurden gleich zwei Ankündigungen für eine Kundgebung veröffentlicht.*
Die eine fing an mit den Worten: „Die Nazis wollten durch Lübeck laufen. Doch wir haben es geschafft: Wir konnten sie stoppen“. Natürlich muss man es in jedem zweiten Satz wiederholen. Es scheint eine Art von Selbstbestätigungstherapie zu sein.

Die Kundgebungen, Blockaden und Aktionen der vergangenen Jahre haben den Nazi-Aufmarsch erheblich einschränken können. Dieses hat dazu geführt, dass die Nazis ihren Aufmarsch jetzt abgesagt haben. Diesen Weg wollen wir gemeinsam mit vielen Menschen aus Lübeck und darüber hinaus weitergehen.  Immer wenn Nazis in Lübeck öffentlich auftreten wollen, werden wir sie stoppen!

Nein. Sie konnten gar nichts stoppen, sie haben sich selbst ausgebremst. Das Gedenken der nationaen Bewegung in Lübeck fand statt, nur in einem anderen Rahmen, als mit randalierenden Antideutschen. Die Kundgebung der Antideutschen vor dem Hauptbahnhof, die „ein Gedenken für die Opfer politischer Verfolgung des NS“ enthaten sollte, wurde hingegen zu einer Lachnummer. Nicht einmal 60 Personen nahmen daran Teil. Anscheinend hat die Polizei hierbei jedoch neugierige Reisende und Passanten mitgezählt. Die Teilnehmer stammten duchweg aus Partei und Gewerkschaftsreihen. Vertreter „sozialer Verbände“ natürlich nicht ausgeschlossen. Es war nicht ein einfacher Bürger erschienen. (hier ein Bericht)
Die vielen Menschen aus Lübeck und weit darüber hinaus kamen nicht.
Lübeck zeigte Flagge, wie der NDR schrieb. Lübeck zeigte Flagge durch Nichterscheinen und tat damit Kund, was es von solchen Veranstaltungen hält. Beispielhaft hierfür war insbesondere die Antifa Lübeck, die im gesamten Monat März nicht präsent war. Genau so, wie zu diesem „Anlaß“.
Der März war eiskalt für die Antifa Lübeck. Die Zukunft wird Eiskalt bleiben.

*Da es sich um eine nicht sichere Seite handet, wird auf diese Seite nicht als Quelle verwiesen.

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