Euer Bier wollen wir nicht

altes_papier_159074Lübeck. Kein Bier für Nazis. Cenk Nickel, stellvertretender Vorsitzender der Jusos in Lübeck und „Restaurantbesitzer“ eines Dönerladens, ist gegen Diskriminierung in seiner Lokalität. Daher dürfen andersdenkende seinen Laden nicht mehr betreten. Dies macht ein Aufkleber am Eingang deutlich. Er gründete im extrem braunen Lübeck eine Initiative unter Gastronomen, die es heimattreuen Bürgern verbietet, angehörige Lokatitäten dieser Aktion zu betreten.  Insbesondere Gastronomen mit ausländischen Wurzeln wollen keine heimattreuen Deutsche mehr in Lübeck bewirten. Wie auf Hunde, die vor der Tür angeleint werden müssen, machen neue Aufkleber, die Deutsche als „Rassisten“ beschimpfen, auf dieses Verbot aufmerksam.

Heimattreue Deutsche sollen in Lübecker Restaurants und Kneipen nicht mehr bedient werden. Unterstützung findet diese Initiative vor allem bei der SPD (wen wundert es, wenn der Initiator aus den eigenen Reihen kommt?), dem antidemokratischem Bündnis „Wir können sie stoppen“, dem „Haus der Kulturen, welches mit der Antifa zusammenarbeitet, und beim Deutschen Gewerkschaftbund.

Der laut Lübecker Nachrichten 20jährige fremdwurzilige Cenk Nickel, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Migration und Vielfalt der SPD in Scheswig-Holstein, rief diese Aktion ins Leben. Der Anlass hierfür soll ein Hetzartikel der Lübecker Nachrichten gewesen sein. Demnach soll es „ eine Prügelei Anfang Mai 2011 zwischen 25 Angehörigen der rechten Szene und sechs Ausländern“ gegeben haben. Dummerweise war das damalige Zahlenverhältnis genau anders herum [Maulwurwurfen war an diesen Abend dort anwesend]. Die Nichtgäste mit „südosteuropäischem Migrationshintergrund“ fühlten sich durch eine friedliche Feier der Deutschen gestört und griffen diese mit Waffen und Zaunlatten an.
Man dürfe Leute nicht bewirten, die zu Deutschland stehen, ist die verschlüsselte Aussage des Nickel, der von Gastarbeitern abstammt. Es seien Leute, die „an Demos gegen Ausländer teilnehmen“. Davon gibt es in der nationalen Bewegung auch sehr viele, insbesondere in Norddeutschland. Wie z.B. der Trauermarsch in Lübeck, der sich einzig und allein nur gegen Ausländer richtet und keinen anderen Zweck besitzt. Damit konnte der SPD-Aktivist schon 100 Gastronomen in Lübeck für seine antidiskriminierende Sache überzeugen. Viele dieser Wirte hätten anfänglich Angst gehabt, an dieser Aktion teilzunehmen. Sie befürchten Repressionen und eingeschlagene Fensterscheiben durch Nationalisten. Auch hier wird erneut ein wiederliches Klischee bedient, die Tatsachen verdreht. Immer öfter tauchen auf der antideutschen Plattformen Meldungen auf, dass rote Horden Lokale überfallen, die Nationalisten bewirten. Hierbei sind eingeschlagene Fensterscheiben noch harmlos. Viele Gastronomen werden bis hin zur Aufgabe ihrer Existenz genötigt. Wahrscheinlich ist dies der einzige Grund für die Wirte, sich den entsprechenden Aufkleber an das Fenster zu heften. Aus Angst vor Repressionen der Antideutschen.
Denn wer weiß schon, was passiert, wenn die Antifa zufällig in einer Kneipe eine Runde von heimatbewussten Deutschen findet, die gesellig ihr Feierabendbier genießen?
Dabei ist sebst ausländischen Gastronomen bekannt, dass sich „Nazis“ in ihren Lokalen ruhig verhalten. Oftmals sind diese sogar beliebtere Gäste als die eigenen Landsleute.
Laut eines Kommentarschreibers auf der Seite der Lübecker Nachrichten hierzu gäbe es in Lübeck vielleicht 10 oder 15 Personen, die „in schwarzen Klamotten und mit Springerstiefen herumlaufen“. Daher seien die Probemfälle eher „die verkappten Ausländerhasser! Der Discogänger, dem ein Türke seine Freundin ausgespannt hat; der regelmäßige Kirchgänger, der sich von einem Moslem als „Ungläubiger“ beleidigt fühlte; das Opfer ausländischer Diebesbanden oder Trickbetrüger; der Arbeiter, der durch osteuropäische Lohndrücker um seinen Job gebracht wurde und so weiter und so fort!“. Auch wenn dieser Kommentar ironisch gemeint war, nicht das Problem an sich ist die Ursache, sondern diejenigen, die unter diesem Problem leiden. Ein weiterer Leser geht noch einen Schritt weiter. So solle „man sollte das Projekt ausweiten und auf sämtliche Einzelhändler ausdehnen“.
Es ist immer wieder erschreckend, welchen Faschismus sich das Gutbürgertum und die Demokratie heranziehen. Gerade im schon immer roten und „weltoffenem“ Lübeck.
Heimattreue Bürger sollen aus dem öffentlichen Leben ausgeschlossen werden. Die Medien, insbesondere die Lübecker Nachrichten, leisten hierzu einen großen Beitrag mit ihren bewusst falsch dargestellten Informationen.
Man will jedoch nicht tatenlos zusehen. Es sei schon ein Test geplant, ist von Seiten der Nationalisten Lübeck zu hören. Man werde hierdurch sehen, wie ernst die Gastronomen diese Aktion wirklich nehmen. Und auch, ob die Gastronomen „Neoanazi“ tatsächlich erkennen. Eine Handzettelaktion unter dem Motto „Das ist Euer Bier. Wir wollen’s nicht!“ sei schon im Umfeld der betreffenden Betriebe geplant.
Auch die Gegenseite plant schon weitere Aktionen. Cenk Nickel reichen die Aufkleber an den Kneipen nicht. Es solle eine Broschüre geben, die Gastronomen sensibilisiert. Ein Kalender mit Terminen, wie z.B. der 20.April, der Gerbutstag Adolf Hitlers, solle die Gastronomen in Lübeck aufmerksam machen, wenn zu diesem Datum ein Tisch für eine größere Gruppe angemeldet werden würde. Das ist auch sehr wichtig, da die Nationalisten in Lübeck schon seit Jahrzehnten dieses Datum oder andere Termine in öffentlichen Lokalitäten feiern. Auch auf das Erscheinungsbid der „Nazis“ soll hingewiesen werden. Das stellt für die nationale Bewegung ein Problem dar, denn alle tragen Springerstiefel und kapitaistische Markenklamotten der Firma „Thor Steinar“. Inzukunft dürfen sie Lokale in Lübeck mit solcher Bekleidung nicht mehr betreten.
Ich hoffe, dass die Aktion etwas bringt“, sagt Roberto Rossi, Inhaber des gleichnamigen Restaurants im Schabbelhaus. Was diese Aktion bringen soll lässt er jedoch im Unklaren. Werden „Nazis“ hierdurch nie wieder sein Nobelrestaurant betreten? Tun sie sowieso nicht, da es nur der Elite aus Politik und Wirtschaft in Lübeck vorbehatlen ist.
Es ist erschreckend, wie sich die Ereignisse aus der Mitte des letzten Jahrhunderts wiederholen. Es ist erschreckend, dass gerade die sogenannte Toleranz andere Meinungen ausschließt. Heimattreue Bürger werden nicht bedient. Noch sind in Lübeck die Parkbänke nicht beschriftet, aber dies ist auch nur noch eine Frage der Zeit.
Der Aufkleber an den Fensterscheiben der Lokale soll in Zukunft eine Art Gütesiegel darstellen. Ein Gütesiegel, das Aufrechte meiden sollten. Man stelle sich vor in der Türkei würden sich deutsche Gastronomen durch einen Aufkeber an der Tür weigern, einheimische Gäste zu bewirten, weil sie zu ihrem Land stehen. Und es ist besonders auffällig, das diese Aufkeber gerade an Lokalititäten von Gastronomen mit ausländischen Wurzeln kleben. Kein Wunder, es gibt ja fast keine deutschen Wirte mehr in der Lübecker Innenstadt.
Es wird nicht mehr lange dauer, dann müssen alle Nationalisten in der BRD mit einer Armbinde herumlaufen. Alte Zeiten kommen wieder. Zumindest im toleranten Lübeck.

Quellen:
http://www.ln-online.de
http://www.deutscheopfer.de/

Advertisements


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s