Von linken Lügen und bürgerlicher Vorfreude

BildschirmfotosDer jährliche Trauermarsch in Lübeck stand seit 2006 landesweit symbolisch für das Gedenken an sämtliche völkerrechtwidrigen Bombenangiffe der Allierten auf die Zivilbevölkerung in Schleswig-Holstein.
Schon lange gab es unter den nationalen Kräften den Gedanken die Aktionen zu dezentralisieren. Gerade im Hinblick darauf, dass durch militante Gegenproteste der Antideutschen ein würdevolles Gedenken in Lübeck auf diese Weise nicht möglich ist, entschieden sich die Veranstalter in diesem Jahr erstmals zu diesem Schritt. Der Zeitpunkt ist für die Zukunft auch nicht mehr auf Ende März festgelegt, das ganze Jahr hindurch soll die Bevölkerung im Bundesland durch verschiedene Aktionsformen auf die Verbrechen aufmerksam gemacht werden.

Schon am Montag feierte die Ex-SED in Lübeck die Absage des Trauermarsches als ihren Erfolg. Es ist von einem toleranten Lübeck die Rede, das Menschen mit einer anderen politischen Einstellung als sie selbst nicht möchte. Eine angemeldete Versammlung am Ostersonnabend hätte vor Gericht keine Chance. Auf die linken Lügen sollte man jedoch nicht näher eingehen.
Aber wie die Systemparteien so sind, will auch die CDU es als ihren eigenen Erfolg verkaufen.
Der gemeinsame Aufruf für Toleranz und Demokratie aller politischen Kräfte in der Lübecker Bürgerschaft hat Erfolg gehabt.“ posaunen sie es der Ex-SED gleichtuend.
Jepp, die nationale Opposition schert sich grundsätzlich um irgendwelche Bürgerschaftsresulutionen, die das Papier nicht wert sind, auf denen sie geschrieben sind.
So träumt Jochen Mauritz von der Lübecker CDU-Fraktion weiter: „Lübeck ist eine weltoffene, tolerante Hansestadt und Heimat für viele Tausend Menschen, die den von Neonazis attackierten Minderheiten angehören. Die CDU wird sich stets an die Seite aller Lübeckerinnen und Lübecker stellen, die von Neonazis diskriminiert oder gar attackiert werden.
Dies zeigen auch die Staistiken. Den gegen Null gehenden Straftaten von Nationalisten gegen anders denkende und kulturbereichernde Menschen steht allein für das Jahr 2012 eine Seitenlange Liste von Straftaten Antideutscher gegen NPD-Mitglieder und freie Kräfte gegenüber . Diese reicht von Verleumdungen über Diebstahl, Sachbeschädigung, Brandstiftung  bis hin zu versuchten Körperverletzungen. Von „Outings“ bis zu angezündeten Autos. (allein der Maulwurfen verbucht für das Jahr 2012 in Lübeck rund zehn politisch motivierte Straftaten gegen sich, obwohl er sich viele Monate dort nicht aufhielt). Über Diskriminierungen und Straftaten der Minderheit der Kulturbereicherer Deutschen gegenüber wollen wir gar nicht erst anfangen zu schreiben, das Leben ist zu kurz hierfür.
Die Absage der Neonazi-Demo erfüllt uns vor diesem Hintergrund mit großer Genugtuung. Auch für den Einzelhandel im Lübecker Innenstadtbereich und die Anwohnerinnen und Anwohner in St. Lorenz bedeutet dies eine Sorge weniger. Darüber freuen wir uns sehr.“, so Mauritz weiter.
Das ist gut verständlich, denn durch die friedlichen Gegendemonstranten gingen etliche Schaufensterscheiben zu bruch, etliche Mülltonnen fielen der zündelnden Antifa zum Opfer.
Jedoch hat man sich in diesem Punkt zu früh gefreut: die Antifa kündigte auf ihrer Netzseite an, dass der März trotzdem „heiß“ werde. Es sollte auch den Systempolitikern klar sein, was hiermit gemeint ist. Die Feuerwerkskörper dieser vermummten Gestalten in einem bedrohlichen (bereits von ihrer Seite genommenem) Video sagen alles.

Quellen:
http://bombenterror.info
http://www.hl-live.de
http://www.die-linke-luebeck.de
http://www.youtube.com/watch?v=fxFLVYTT7e0

Advertisements


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s