Isenschnibbe

„Unbekannte haben die Gedenkstätte Isenschnibber Feldscheune bei Gardelegen erneut geschändet“ so lautet ein groß aufgemachter Bericht beim MDR.

Dies lief dann auch durch sämtliche BRD Medien. Nur, was ist Isenschnibbe und was für eine Feldscheune ist gemeint? Niemand weiß es. „Mehr als 1.000 Kreuze und Davidsterne erinnern in Isenschnibbe an die Opfer des Massakers von 1945.“ Gut, muss also wichtig sein, fast so wie das Holocaust Mahnmal in Berlin. Dort werden spielende Kinder, die auf den lustigen Steinen herumhüpfen, mit einem Platzverweis belegt. Ist auch wichtig. Man muss ja in Stille an diese maroden Betonklötzen gedenken.

Jedenfalls sollen in der Feldscheune 18 -welch hysterische Zahl- Kreuze aus dem Boden gerissen und als Hakenkreuz angerichtet worden sein. Dies ist so wichtig, dass der Staatsschutz ermittelt, wie damals bei den Spuren im Schnee. Wieder eine Straftat „rechts“, egal ob es ein Kinderstreich war. Wir brauchen diese Art von Skandalen, denn dies geht durch die Medien, nur so kann man die NPD verbieten. Es handelt sich um eine Gedenkstätte für NS-Opfer, da geht so etwas gar nicht.
„Der Gedenkstein wurde bespuckt, die Randalierer beschimpften die Polizei. Die Polizei ermittelt gegen die Chaoten.“ so die BZ.
Ein Skandal, denkt Ihr jetzt? Nö, das ist eine andere Sache, das war in Berlin. Es geht noch weiter: „Wie in den Vorjahren pöbelten und randalierten erneut Jugendliche am Gedenkstein für Stalinismus-Opfer gegen die jene, die an seine Opfer erinnern wollten. Nur durch massiven Polizeieinsatz, einmalig auf einem Berliner Friedhof, konnte ein Zerstören der Kränze verhindert werden. Einige Vermummte bespuckten den Stein und beschimpften die Beschützer als Faschisten. Platzverbote wurden erteilt …“  Wie kann das sein, dass man von diesem Vorfall aus der Presse abgesehen von der BZ nichts erfährt? Waren die Faschisten jetzt die Angreifer oder die Opfer? Es ist nur sehr schwer herauszulesen. Die Angreifer waren soche, die auch Denkmäler für die gefallenen deutschen Soldaten Jahr für Jahr schänden, abgelegte Kränze entsorgen, Holzkreuze herausreissen. In der Regel nach dem 8. Mai und nach dem Heldengedenken. Es sind rote Neofaschisten.
Aber wer waren die Personen, die dort Kränze und Blumen niederlegten? Das können ja nur Nazis gewesen sein. Aber warum hat man nichts darüber in der Presse gelesen, wenn Nazis so öffentlich provozieren? Dies waren auch keine Nazis sondern die Elite der ex-SED Oskar Lafontaine,  Sahra Wagenknecht, Gregor Gysi und Petra Pau, die Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gedenken wollten. Es waren soche, die auch Denkmäler für die Gefallenen deutschen Soldaten Jahr für Jahr schänden, abgelegte Kränze entsorgen, Holzkreuze herausreissen. Wenn vielleicht auch nur verbal. Auch die sind rote Neofaschisten, könnte man denken.
Ein interner Sreit unter Roten in Berlin, wie er tagtäglich vorkommt. Zwischen AntiImp, AntiD, AntiVir… Interessiert wirklich niemanden. Auch nicht die Medien. Schon gar nicht den Staatsschutz.
Was lernen wir daraus? Die Opfer des Stalinismus sind nicht so wichtig, auch wenn es zwei, drei mehr waren. Und den Putschisten Luxemburg und Liebknecht darf man ungestraft gedenken, auch wenn ihre Herrschaft weit aus mehr Todesopfer gefordert hätte, als man je auf deutschem Boden erlebt hat.
Aber das ist alles Isenschnibbe.

Quellen:
http://www.bz-berlin.de/…
http://www.mdr.de/…

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