Thierse: Schluss mit Toleranz

Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) empfindet das alltägliche Zusammenleben mit zugezogenen als strapaziös. Sie kämen nach Berlin, weil dort alles so bunt, abenteuerlich und quirlig sei, aber wenn sie eine gewisse Zeit da waren, dann wollen sie es wieder so haben wie zu Hause, bemängelte er.
Thierse ärgere sich, wenn er etwa beim Bäcker erfahre, dass es nicht mehr Schrippen heißt oderwenn ihm in Geschäften „Pflaumendatschi“ angeboten würden. „Was soll das? In Berlin heißt es Pflaumenkuchen“.
Angesichts dieser Zustände werde er „wirklich zum Verteidiger des berlinerischen Deutsch. 90 Prozent meiner Nachbarn am Kollwitzplatz sind erst nach 1990 dorthingezogen.“ Man müsse ihn als einen der letzten Eingeborenen dort wohl „allmählich unter Artenschutz“ stellen, so der für seine Toleranz bekannte Politiker weiter.
Wer jetzt meint, es gehe hier um Kulturbereicherer aus dem Orient, der irrt sich gewaltig. Sie scheinen ihn nicht zu stören, sie gehören zu Berlin wie der Islam zur BRD. Es geht um Schwaben.

Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article112310168/Bundestagsvizepraesident-wettert-gegen-Schwaben-in-Berlin.html

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