Bückeburg: Jugendliche besetzen Schule

Stellt Euch vor Nationalisten würden irgendwo in der BRD versuchen ein Gebäude zu mieten oder zu erwerben. Ein Aufschrei würde durch die bunte Republik hallen, erstrecht, wenn es sich hierbei um ein ehemaliges Schulgebäude handelt. Würde man dann noch bekanntmachen, dass dort ein national verwaltetes Jugendzentrum mit einer Vielzahl an kulturellen und sportlichen Freizeitaktivitäten errichtet werden soll, dass das Ziel hat einen Raum zu schaffen, in welchen sich von roter und Ausländergewalt Betroffene zurückziehen können. Darüber hinaus politische Bildungsmöglichkeiten präventiv gegen das Erstärken der roten Gruppen und das Gewinnen neuer Anhänger vorgehen und eine Gegenkultur fördern – wie schnell würden Richter und Staatsanwälte rotieren, wie lange würde es bis zu einer Stürmung des Gebäudes durch die „Gesetzeshüter“wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung dauern?


Diese Probleme haben die Roten Horden nicht, im Gegenteil, sie können seelenruhig leerstehende öffentliche Gebäude besetzen, genau das oben Beschriebene auf ihre Weise durchsetzen und werden dafür nicht belangt, so aktuell auch in Bückeburg.
Per Netz, Twitter und Facebook wurden Mitteilungen herausgegeben wie:
„In der Nacht vom 26. auf den 27. Dezember 2012 ein Trakt des Gebäudes der ehemaligen Herder-Realschule in Bückeburg von einem Arbeitskreis aus dem Antifa-Infoportal Weser / Deister / Leine besetzt worden.

Wir wollen ein Zentrum schaffen in dem es uns, der Bückeburger Jugend, möglich ist uns frei zu entfalten, politisch weiterzubilden und unsere Freizeit selbst zu gestalten. Das Zentrum soll für alle Intressierten zugänglich sein, jedoch distanzieren wir uns von rechtem Gedankengut und lehnen jegliche Ausgrenzungsmechanismen ab.

Desweiteren herrscht in Bückeburg die Situation, dass in der Stadt und Region eine äußerst radikale Nazigruppierung aktiv ist. Hierdurch werden viele Jugendliche beinahe täglich mit rechter Gewalt konfrontiert. Unser Ziel ist es einen Raum zu schaffen, in welchen sich von Nazigewalt Betroffene zurückziehen können. Darüber hinaus wollen wir durch politische Bildungsmöglichkeiten präventiv gegen das Erstärken der Nazigruppe und das Gewinnen neuer Anhänger_innen vorgehen und eine Gegenkultur fördern.
…“
Die einzige Maßnahme der „Ordnungshüter“ war es, den Strom abzustellen und ein Ultimatum zu setzen. Der Landkreis mischte sich ein und nach Zusicherungen für die Rechtsbrecher, dass sie straffrei ausgehen werden und spätestens am 15. Januar Verhandlungen für ein Antifa- Zentrum geführt werden, räumten das rote Pack, meist Jugendliche das Gebäude freiwillig.
Gerüchte, wonach sie das Gebäude nur freiwillig verlassen haben sollen, weil ihnen das Bier ausging, konnten bisher nicht bestätigt werden.
Gut, versuchen wir nächstes Mal ein Gebäude zu besetzen, anstatt es zu mieten, wenn dies so ausgeht…

Wer auf dem Laufenden bleiben oder Kontakt zu den Zecken oder ihren Sympathisanten aufnehmen möchte, hier die Kontaktadressen:

Twitter: https://twitter.com/AKHerderBBG
Facebook: https://www.facebook.com/AkHerder

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